Pressestimmen

Auf dieser Seite finden Sie eine kleine Auswahl aus dem überwältigenden Medienecho auf das erfolgreiche Konzept von TOUSSINI-circus mobile.

 Logo-Zeitung  vom 15. August 2007

Schulen und Unternehmen buchen die mobilen Artisten für ihre Kurse

Auf in die Zirkusschule!

Wo die übliche Pädagogik an ihre Grenzen stößt, feiert das Team aus erfahrenen Künstlern und Erziehern Erfolge.

Von Jörg Frenzel

Weder Internet-Spielkram noch TV-Unterhaltung im Überfluss konnten bisher etwas daran ändern: Vom Zirkus geht immer noch ein ganz besonderer Zauber aus. Dass er mehr bewirken kann als lediglich passiven Zeitvertreib durch Menschen, Tiere, Sensationen, das beweist der gebürtige Berliner Claude Toussaint (33). Er ist "Toussini" und verschafft mit seiner mobilen Zirkusschule kleinen und großen Leuten neue Fähigkeiten, Einsichten und ein gutes Gefühl. Seine Zirkus- und Bewegungspädagogik wird von Schulen ebenso nachgefragt wie von Unternehmen.

Besonders dort, wo die normale Pädagogik an ihre Grenzen stößt, feiern Toussini und sein Team aus erfahrenen Künstlern und Pädagogen Erfolge. "Heilpädagogische Einrichtungen und Sonderschulen sind wichtige Partner. Kinder, die an Nervosität oder ADS leiden, Kinder, die willensschwach oder auch aggressiv sind, sind durch Artistik gut zu motivieren und bekommen Stärke durch schöne Erlebnisse", berichtet Toussaint von seinen Erfahrungen. Selbstdisziplin und Selbstbewusstsein werden gefördert.

Von kurzen Kursen, die sich über wenige Stunden erstrecken, bis zu Monate dauernden Projekten mit wöchentlichem Unterricht reicht die Palette. Zum Lehrstoff gehört das Jonglieren mit allen möglichen Dingen wie Tüchern, Keulen, Bällen und was sonst noch so alles durch die Luft fliegen kann. Balancieren, Kugellaufen, Partnerakrobatik und vieles mehr sorgt bei den Kindern für wachsende Begeisterung. "Kinder mögen es wenn sie sich spüren und wenn sie gefordert werden", sagt "Toussini". "Und auch Schüchterne, die sonst eher draußen stehen, sind leichter mit einzubeziehen."

So erzählt er von einem Jungen, der sich zunächst geweigert hatte, überhaupt mitzumachen - mit einem besonderen Anreiz ging's dann doch. "Ich habe speziell mit ihm eine Fakir-Nummer eingeübt, natürlich mit einem richtigen Nagelbrett. Er sah, dass er etwas Besonderes machen durfte und war Feuer und Flamme. Er hat so engagiert mitgemacht, dass er während der Vorstellung unabgesprochen ein Kind auf seinen Bauch steigen ließ, während er auf den Nägeln lag - das war einfach sensationell!"

Dass sich bereits nach kurzer Zeit Erfolge einstellen können, macht Claude Toussaint an einem anderen Beispiel anschaulich: "Bei einem Projekt mit Schülern in Slowenien war ich völlig perplex: Bereits nach zehn Minuten konnten die ersten Nachwuchs-Artisten mit drei Bällen jonglieren, obwohl sie es nie zuvor geübt hatten." Strahlende Kinderaugen sowohl in der Manege als auch im Publikum sind "Toussinis" größte Belohnung.

Erwachsene erliegen der Faszination Zirkus gleichermaßen. Individuelle Programme kann er für Unternehmens-Veranstaltungen zusammenstellen. Dabei muss er sich nicht allein auf seine Kenntnisse verlassen, die er an Artistik- und Tanzschulen in Berlin und Rotterdam sowie bei zahlreichen Bühnenauftritten erwarb, sondern ihm kommt darüber hinaus zugute, dass er auf Künstler-Kollegen mit unterschiedlichen Spezialkenntnissen zurückgreifen kann.

"Toussini" und seine Truppe werden gebucht, um in Belegschaften das Wir-Gefühl zu verbessern. "Wenn Kollegen gemeinsam Partnerakrobatik betreiben und eine menschliche Pyramide bilden sollen, kann das den Gemeinschaftssinn deutlich mehr stärken als Diskussionen übers Betriebsklima", hat der Zirkuschef erfahren. "Wer sich auf der Bühne auf den anderen verlassen kann, denkt nicht so schnell ans Mobbing."

 

 

 WEDEL-SCHULAUER TAGEBLATT vom 17.06.2008

News

Zauber-Spaß statt Mathe pauken

Die Schüler der Klasse 4 c der Altstadtschule kommen diese Woche besonders gern zum Unterricht. Denn auf dem Stundenplan steht: Zirkusspaß. Von Jonglieren bis Zaubern soll in den Projekttagen alles erlernt werden.

Schulprojekt Pyramide

Die erste Figur steht. Bis Freitag wird daraus eine große Menschenpyramide.

Schulprojekt Zirkuskreis

Konzentration und Durchhaltevermögen sind für die Zirkuskunst unerlässlich.

Fotos: TOUSSINI

Bälle und bunte Tücher fliegen durch die Luft, Kinder versuchen sich übereinander zu "stapeln", Diabolos rollen den Flur entlang und Plastikteller drehen sich bereits schwungvoll auf schmalen Holzstäbchen: Unterricht in der Altstadtschule. Hier werden zur Zeit aber nicht Matheprobleme anschaulich dargestellt oder Deutschunterricht unter erschwerten Bedingungen erteilt, hier wird konzentriert und ernsthaft Zirkuskunst einstudiert. Denn es sind Projekttage an der Grundschule - und die Klasse 4 c darf sich in Geschicklichkeit üben.

Eigentlich fänden für alle Schüler die Lesetage statt, erklärt Rektorin Andrea Kühne. Es stehe dann ein Text oder sogar ein ganzes Buch im Mittelpunkt, das fächerübergreifend von allen Lehrkräften einer Klasse behandelt wird. Da die 4 c aber keine Klassenfahrt unternahm - und die Klassenlehrerin Elke Gertz nahezu zeitgleich über "Toussinis Mobile Zirkusschule" "stolperte", war die Idee geboren, die Lesewoche für die Großen einmal ganz anders zu gestalten. Denn neben Spaß und Motivation, Lust und Beharrlichkeit gibt das besondere Projekt durchaus auch eine ganze Menge anderen, ernsthaften "Schulstoff" her: Vergnügen und Lernen - Schule zum Anfassen.

Ein weiterer Vorteil: "TOUSSINIs Zirkusschule" ist vor Ort, hat ihr Quartier in Wedel aufgeschlagen und keine langen Wartelisten, wie andere Manegen-Unternehmen, die sich auf Mitmachaktionen spezialisiert haben.

Gesagt, getan: Zirkusdirektor Claude Toussaint hat die 23 Schüler bereits gut im Griff. Die sind begeistert bei der Sache und machen sichtbar gut gelaunt mit. Engagiert probieren die Schüler alle Fertigkeiten einmal aus, lernen sich zu konzentrieren, durchzuhalten, auch wenn der Teller immer wieder hinunterfällt, Rücksicht zu nehmen, sich in Partnerübungen aufeinander zu verlassen und die Tricks, in die sie Einsicht erhalten, geschickt und unauffällig umzusetzen. Neben ihren motorischen Fähigkeiten wird besonders die Koordination gefördert und schließlich sogar ihr Mut herausgefordert, denn am Schluss der Projektwoche gilt es, eine Aufführung vor echtem Publikum zu bestehn. Jonglieren und Zaubern, Akrobatik und Trommeln, Diabolo und Fakirkunst überm Nagelbrett - alles muss bis Freitag eingeübt sein, denn Eltern, Verwandte und Freunde kommen gucken - ganz bestimmt.

von Inge Jacobshagen

 TOUSSINI-Chef erfolgreichster Bogenschütze: (interner Link)

 "Meisterschütze"